Finanzamt
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Bei der Umwandlung der Preußischen Staatssteuerämter entstand am 01.04.1920 das Finanzamt Essen-Land, das mit der Auflösung des Landkreises Essen 1929 in "Finanzamt Essen-Ost" umbenannt wurde.
Im Jahre 1943 wurden das damalige Amtsgebäude "II. Hagen 65" und auch die Nebenstelle im "Kepahaus" durch Kriegseinwirkung zerstört. In den Jahren ab 1945 war das Amt im Hause "Kortumstr. 46" sowie in wechselnden Nebenstellen untergebracht. Im Oktober 1962 konnten sämtliche Stellen des Amtes den Neubau "Kruppstr. 64" beziehen. Durch Vergrößerung des Zuständigkeitsbereiches im Rahmen der kommunalen Neugliederung mußte im Jahre 1974 bereits die Nebenstelle "Hoesch-Haus" an der Gladbecker Str. (heute "Media-Markt") angemietet werden. Im Jahre 1981 kam die Nebenstelle "In der Hagenbeck 64" dazu. Seit 1999 gab es nur noch eine Nebenstelle im "Opti-Gewerbepark", Altendorfer Str. 97-101. Dort waren folgende Arbeitsgebiete zu Hause: Betriebsprüfung, Lohnsteueraußenprüfung, Rechtsbehelfsstelle, Körperschaftssteuerstelle, Bewertungsstelle und Grunderwerbsteuerstelle.
Im Mai 2004 konnte das "Finanzzentrum Essen" Altendorfer Str. 129, bezogen werden. In diesem neu erbauten angemieteten Bürogebäude wurden nunmehr die drei Essener Finanzämter Nord, Ost und Süd mit sämtlichen Arbeitsgebieten unter einem Dach untergebracht. Für die Bürger öffneten sich am 14.06.2004 die Türen. Zum 1. Dezember 2007 fusionierten die beiden Ämter Nord und Ost zum Finanzamt Essen-NordOst.
Der neue Finanzamtsbezirk des Finanzamts Essen-NordOst umfasst im Wesentlichen den dichtbesiedelten Norden und Osten sowie wesentliche Teile des Stadtkerns Essens mit rund 387.000 Einwohnern. Dementsprechend hat sich auch die Anzahl der zu erledigenden Arbeitnehmersteuererklärungen erhöht. 2007 betrug das Steueraufkommen 996 Mio. €.